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Risiko Corona - Panik oder strategische Besonnenheit?

So schnell kann es gehen. Plötzlich ist der Blick auf etwas ein anderer als noch vor ein paar Wochen. Ein Thema, das spätestens jetzt auch in der Schweiz bei allen angekommen ist: die Gefahr einer Ansteckung mit dem Corona-Virus Covid-19. Was bedeutet dieses Risiko? Geht es wirklich "nur" um die Ansteckung? Mitnichten! Um der Thematik mit der notwendigen Distanz zu begegnen frage ich mich: welche Bereiche unserer Aktionsfelder können wie betroffen sein? Und was sind die jeweiligen Risiken daraus. Die Risikolandkarte sieht definitiv vielschichtiger aus.


Entscheidungsfindung: «Personal Risk Area Identifier»

Wir haben für unsere Kunden – und uns intern - eine Grafik entwickelt, die diesen Denkprozess unterstützt und uns eine Metaebene einnehmen lässt. Sie sehen diese Einteilung in private und geschäftliche Bereiche sowie deren Subkategorien. Selbstverständlich beliebig erweiterbar.


Ziel des «Personal Risk Area Identifier» ist die individuelle Identifikation persönlicher Risiko-Bereiche. Die wird bei jedem anders aussehen. Es ist eine Frage der Perspektive und Einschätzung der Situation. Sie werden bewusst selbst entscheiden können, ob Sie in Panik geraten oder mit strategischer «Besonnenheit» reagieren. Panik reduziert erfahrungsgemäss die Handlungsfähigkeit massiv. Wir empfehlen die strategische Besonnenheit zur Beibehaltung Ihrer Handlungsfähigkeit. Nur so können Sie die Kollateralschäden dieser Phase eingrenzen und den Fokus behalten.


Nutzen Sie Ihre analytischen Fähigkeiten und besprechen Sie diese mit den involvierten Parteien. Jeder und Jede wird mit einer anderen wertvollen Perspektive beitragen können.


Praktische Anwendung «Corona-Virus» als Risikofaktor

Als Einstieg für die Arbeit mit dem «Personal Risk Area Identifier» folgende Fragestellungen für jede der einzelnen Risikobereiche:


  • Was steht kurzfristig an? Bspl Reisen, Importe, Exporte, Weiterbildungen, Veranstaltungen, Treffen?

  • Welches sind die aktuell grösstmöglichen Gefahren abgeleitet von vorhergehender Fragestellung?

  • Welche Szenarien gibt es, um die Gefahren zu mitigieren?

  • Bis wann müssen die Alternativen greifen (Deadline)?


Wir sind aktiv am Szenarien erarbeiten für unsere Kunden – abgeleitet von dem Einfluss des Risikos auf die jeweiligen Unternehmen, die einzelnen Teams auf den Projekten und die jeweilig individuelle Situation der Mitarbeitenden. Den Blick für das grosse Ganze relativiert!


Die Ergebnisse aus den ersten Fragestellungen fliessen in den Aktionsplan für die Ableitung der einzelnen Verantwortlichkeiten.


Erste Massnahmen aus der Praxis: Handlungsfähigkeit trotz Corona-Virus

Mehrere unserer Kunden hat die geplanten Prüfungen der Internen Revision basierend auf dem «Personal Risk Area Identifier» angepasst und mitigiert so die Team-, Unternehmens- und persönlichen Risiken. Zum Schutz aller Beteiligten.

Mit allen wo wir im Gespräch sind ist die Thematik «Remote work» ganz weit oben auf den Traktanden. Einige bereits aufgrund des bestehenden Geschäftsmodells, welches nun nicht zusätzlich angepasst werden muss, sondern Teil der Unternehmenskultur ist. Wiederum andere versuchen mit Mühe und Not an die richtige Hard- und Software zu gelangen. Was natürlich zusätzlichen Druck auf die Verantwortlichen ausübt.


Das Ereignis – die Krise – heute Corona – morgen etwas anderes?


Sehr gut ausgerüstet sind unsere Kunden, die sich in den vergangenen Monaten bereits Gedanken gemacht haben, wie sie sich auf Ereignisse vorbereiten, indem sie sich und die Crew sensibilisieren.


Diese Auseinandersetzung mit der Thematik verhilft ihnen nun, die strategische Besonnenheit zu bewahren und taktische Lösungen im Umgang mit der aktuellen Situation zu finden. Auch wenn sie sich mit uns auf die Themen Non-Compliance, Wirtschafts- und Cyberkriminalität vorbereitet haben – das Wissen, wie im Ereignisfall agiert werden kann, lässt sie gelassen handeln.

Die individuelle Handlungsfähigkeit ist der Gradmesser Ihrer Krisenresilienz

Privat handhabe ich das genau gleich. Welche Reisen stehen an? Welche alternativen Szenarien sehe ich? Und ja, ich nehme mir die Freiheit kurzfristig zu entscheiden, ob und welche Termine ich im Ausland mit welchem Exposure in Bezug auf das Risiko wahrnehme. Ansonsten «courant normal» und dem Vertrauen, dass wir das alles meistern werden.


Sie können sich den «Personal Risk Area Identifier» in Form des PDF runterladen und für sich verwenden. Und vergessen Sie nicht – das Leben geht weiter trotz und wegen dem Corona-Virus. Es zeigt uns doch insbesondere auf, dass unser Leben endlich ist und relativiert einiges…. Wie beurteilen Sie Ihre identifizierten Risikobereiche und gehen Sie damit um?


Ihre


Sonja Stirnimann

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